Nostalgie?

Wenn man jahrelang eine schöne Zeit hatte und dann plötzlich umziehen muss, fühlt man sich schlecht. Man lässt viele schönes, vieles bekanntes und viele Freunde und Orte hinter sich und kommt in eine neue Stadt, neue Menschen, neues Leben, man fühlt sich leer.

Doch nach einiger Zeit in der neuen Heimat, lernt man neue Leute kennen, man lernt sich “ein bisschen” wohlzufühlen und man denkt nicht mehr an das Vergangene, man ignoriert es vollkommen. Nach einiger Zeit taucht es wieder auf in den Gedanken, im Leben durch alte Briefe,Fotos, Erinnerungsstücke oder durch Kontakt mit alten Freunden und man denkt wie es sein würde, wenn man weiter dort leben würde. Doch das geht nicht, denn man sieht ein, dass sich einiges verändert hat, man ist nicht mehr die Person von früher, man hat sich im neuen Leben verändert und sich an die neuen Begebenheiten angepasst, sodass die alten nicht mehr vorhanden sind. Man vermisst zwar die Leute dort, die schönen Erlebnisse und Erinnerungen, aber man kann sich nicht mehr vorstellen dorthin zurückzukehren und dort weiterzuleben.

Das ist doch was positives. :)

Gute Nacht…Carpe ;)

Was?

Was soll ich tun? Wo soll ich hin? Was mach ich hier?

Dies sind fragen, die ich mich häufig stelle. Ich lebe seit einem halben Jahr hier und so langsam gefällt es mir hier. Ich habe nette Leute kennen gelernt und ich freue mich, wenn ich etwas mit ihnen unternehme oder wenn ich sie sehe. Aber irgendwie fühle ich mir einfach nicht heimisch, was ist es für ein Gefühl zu Hause zu sein? Gibt es so etwas wie ein zuhause, wenn ja wie ist es und kann man an mehreren Orten zuhause sein? Gegen abend, wenn ich den langen Flur entlang in mein Zimmer gehe, spüre ich etwas, das mich hier wegwill, etwas, das ganz genau weiss, dass mein ZuHause nicht hier ist, auch wenn meine Familie hier ist, Vater, Mutter, Tante und Onkel, Cousin und Cousine, Oma und Opa und seit neuestem auch ein paar Freunde.

Es ist nicht leicht umzuziehen, auch wenn man nicht wirklich enge Freunde hatte, aber man hat sich dort wohl gefühlt, man war zufrieden so wie es war, man hatte Sachen, die man lieb gewonnen hatte und auch Personen, man hatte seine Rituale und einen bestimmten Alltag. Diesen gibt es jetzt nicht mehr und auch daran zu denken oder ihn nachzumachen ist schwer, denn man bekommt ihn nie wieder, was auch positiv sein kann.

Aber diese Phase hier ist nur eine Übergangsphase, ich habe Ziele und werde alles dafür tun um sie zu erreichen, aber so langsam muss ich auch was dafür tun. Es fehlen 48 Tage bis zum wichtigsten und entscheidensten Tag in meinem Leben und ich bin noch nicht einmal zu 50% bereit dafür, also tu was.

Auch das Thema mit den Mädchen ist ein ganz spezielles, man hat KOntakte zu netten, auch hübschen Mädchen, die aber jedoch nicht wirklich viel mit einem zu tun haben wollen. Man spricht ab und zu miteinander und gut ist, aber da muss mehr kommen. Man muss seine Schüchternheit überwinden, welche z.T. auch aus Scheu vor den anderen vorhanden ist und man muss etwas tun, sonst bleibt man immer alleine.

Du bist der Mann, du bist der, der agieren und reagieren muss. Komm Carpe, du schaffst es.

Denkt dran und bis bald Carpe ;)

Non scholae, sed vitae discimus.

Non scholae, sed vitae discimus.

Nicht für die Schule sondern für das Leben lernen wir.

Einige bejahen diese Aussage, andere verneinen sie.
Sicherlich lernt man in der Schule um eine umfassende Allgemeinbildung für das ganze Leben zu erlangen und um eine Basis für ein Universitätsstudium, welches dann frei wählbar ist, zu schaffen.
Aber weiss nicht jeder Schüler, auch jeder ehemalige Schüler, dass erst 1-2 Tage vor einer Klausur, einer Klassenarbeit oder einer Prüfung angefangen wird zu lernen und nur genug um die Klausur zu überstehen und bestehen? Keiner denkt daran regelmäßig zu lernen um den ganzen Stoff nacheinander zu verstehen und sich somit vor den Klausuren eine Menge Arbeit zu ersparen, man ist einfach zu faul und oft reicht auch nur weniges Lernen vor der Klausur für eine gute Note. Das ist ja schließlich wofür man lernt, für eine gute Note und sicher nicht für das Leben. Wenn dann später noch etwas hängenbleibt, kann man sich glücklich schätzen sich daran zu erinnern, aber in der Regel vergisst man das vor einer Klausur gelernte nach einer gewissen Zeit wieder.
Wer das nicht einsieht, sollte mal aufwachen und sich die heutige Jugend genauer ansehen und wird dann merken, dass ich schlichtweg recht habe.

Girls…

Mädchen? Frauen? Was wollen sie? Wen wollen sie? Wie finden sie einen, was denken sie über einen? Woran sieht man, dass man jemandem gefällt? Kann man ihr gefallen und wenn ja WIE? Was mögen sie? Wen mögen sie? Ist man ihnen sympathisch,interessant oder nett? Was kann man tun um jemandem zu gefallen? Warum ignorieren sie einen? Wie kann man das verhindern oder vermeiden?

Viele Fragen, aber welcher Mann kann diese Fragen beantworten? Eigentlich keiner.

P.S. Wenn mir noch weitere Fragen einfallen, editiere ich mit dem jeweiligen Datum und ich füge sie hinzu.

Euer Carpe  ;)

Great

Gestern Abend war ich auf einer Geburtstagsparty und ich habe zum ersten Mal mein neues Lebensmotto “Carpe” angewandt und ich muss sagen, es hat sich wirklich gelohnt. Ich hatte selten soviel Spaß und ich will solche Abende öfter haben :). Ich glaube, ich habe alle mit meinem Erscheinen und mit meinem lockeren und offenen Verhalten dort überrascht. Weiter glaube ich, dass ich mir dadurch den Weg in die “Gesellschaft” bereitet habe und ich jetzt besser akzeptiert werde. Hoffen wirs  :D

Da es eine lange Nacht war, die ich aber länger gemacht hätte, war der Tag heute sehr träge und  müde und ereignisslos.

Schluss aus diesem Tag und der vorangegangenen Nacht: Sei immer du selbst und dann wird dir alles gelingen!

Das ist genau das was ich getan habe und ab jetzt auch tun werde.

Bis dahin euer Carpe  ;)

I have a dream

An diesen Spruch muss ich in letzter Zeit immer wieder denken, denn mein größter Traum ist eine bestimmte Universität. Doch um dorthin zu kommen, brauche ich ein gutes Abitur und ich muss eine Eignungsprüfung bestehen, welche aus mehreren Sportarten besteht.  Eigentlich sollte sie keinen Problem darstellen und das tut sie auch nicht, gäbe es da nicht diese verdammte Sportart, die der Schrecken der meisten Teilnehmer ist, das TURNEN. Deshalb arbeite ich seit einigen Monaten an dieser Hürde, bei der ich aber von Zeit zu Zeit die Lust verliere. ICh bin ein Ball-Sportler aber kein Turner, dazu passt weder mein Gewicht, noch meine Körpergröße, noch meine Einstellung. Turner arbeiten schon ihr ganzes Leben lang an ihren Übungen und da kann man nicht einfach einsteigen und mal für einige Monate mitmachen. Das ist unmöglich, für mich jedenfalls. Naja auf jeden Fall läuft mir die zeit davon, denn in 2 Monaten habe ich die Prüfung und ich kann nicht sonderlich viel davon. Aber was tut man nicht alles für einen Traum, denn darum geht es im Leben, Traumerfüllung.

Damit ich es schaffe in der noch bleibenden Zeit  die Übungen perfekt einzuüben, heisst es: Carpe Diem, Carpe Horam, Carpe Minutum und vielleicht auch Carpe Noctem. Denn jede gelangweilte Zeit ist eine verschwendete Zeit und die bekommt man nie wieder zurück.

Arrivederci aus Carpe Horamien  ;)

Ein paar Gedanken

Persönlich kann ich in dieser Sache freilich nicht mitsprechen, vom Alter wohl, aber von der Jugend nicht,denn ich bin eigentlich nie jung gewesen. [...] Man hat keinen rechten Mut, man hat kein Vertrauen zu sich selbst, man wagt kaum, eine Dame zum Tanz aufzufordern, weil man ihr eine Verlegenheit ersparen will, und so gehen die jahre hin, und man wird alt, und das Leben war arm und leer.

Dieses Zitat aus dem Buch Effi Briest trifft vollkommen auf mich zu. Ich sehe auf der Straße, in der Metro, in der Schule, einfach überall Mädchen, die mir gefallen und denen ich auch gefallen könnte. Doch dieses werde ich nie herausfinden, falls es so sein sollte, weil ich mich nicht traue sie anzusprechen oder gar mit ihnen zu reden, wenn sie mich ansprechen sollten.

Diese Sache muss ich ändern, genauso wie mein ganzer Umgang mit anderen Menschen.  Denn es hat einfach

keinen Sinn zu Hause zu sitzen und sich zu langweilen und seinen Computer als besten Freund zu haben, denn

so vergeude und verschwende ich nur meine Zeit. Ich muss lernen Kontakt mit anderen aufzunehmen, etwas mit

anderen zu unternehmen und so auch nähere Bekanntschaften zu schließen, denn sonst überstehe ich diese

restliche Zeit hier nicht. Daher lautet ab jetzt mein Motto: Carpe horam! Carpe Vitam! (wenigstens das als

Jugendlicher,soweit das noch geht).

Mein Schlussfazit des Tages: Tu das was du tun musst und nutze jede Sekunde deines lebens, denn jede

verschwendete bekommst du NIE wieder zurück.

Bis dahin euer Carpe Horam  ;)

Abschied vom Verschwenden ;)

Abschied von über 2 Jahren Chat, das ist nicht leicht, aber auch nicht schwer. Ich habe dort meine Zeit sinnlos verschwendet. Es gab schöne Zeiten, aber auch langweilige Zeiten, ich habe einige nette Leute kennengelernt, mit denen ich weiterhin Kontakt halten will und ich auch treffen will, aber nur wenige. Diese ganze “weggeworfene” ZEit gibt mir keiner zurück, aber irgendwann muss man einsehen was falsch ist und nach vorne schauen. Ich nutze diese neue Zeit um Kontakt zu meinen Mitmenschen aufzunehmen, Sport zu treiben und auch um zu lernen. Mein Neues Motto lautet: Carpe Diem, Carpe Horam, Carpe minutum, Carpe sekundum.

Bis Morgen, euer Unbekannter  ;)