Archiv für Mai 2008|Monatliche Archivseite

Nostalgie?

Wenn man jahrelang eine schöne Zeit hatte und dann plötzlich umziehen muss, fühlt man sich schlecht. Man lässt viele schönes, vieles bekanntes und viele Freunde und Orte hinter sich und kommt in eine neue Stadt, neue Menschen, neues Leben, man fühlt sich leer.

Doch nach einiger Zeit in der neuen Heimat, lernt man neue Leute kennen, man lernt sich „ein bisschen“ wohlzufühlen und man denkt nicht mehr an das Vergangene, man ignoriert es vollkommen. Nach einiger Zeit taucht es wieder auf in den Gedanken, im Leben durch alte Briefe,Fotos, Erinnerungsstücke oder durch Kontakt mit alten Freunden und man denkt wie es sein würde, wenn man weiter dort leben würde. Doch das geht nicht, denn man sieht ein, dass sich einiges verändert hat, man ist nicht mehr die Person von früher, man hat sich im neuen Leben verändert und sich an die neuen Begebenheiten angepasst, sodass die alten nicht mehr vorhanden sind. Man vermisst zwar die Leute dort, die schönen Erlebnisse und Erinnerungen, aber man kann sich nicht mehr vorstellen dorthin zurückzukehren und dort weiterzuleben.

Das ist doch was positives. :)

Gute Nacht…Carpe ;)

Was?

Was soll ich tun? Wo soll ich hin? Was mach ich hier?

Dies sind fragen, die ich mich häufig stelle. Ich lebe seit einem halben Jahr hier und so langsam gefällt es mir hier. Ich habe nette Leute kennen gelernt und ich freue mich, wenn ich etwas mit ihnen unternehme oder wenn ich sie sehe. Aber irgendwie fühle ich mir einfach nicht heimisch, was ist es für ein Gefühl zu Hause zu sein? Gibt es so etwas wie ein zuhause, wenn ja wie ist es und kann man an mehreren Orten zuhause sein? Gegen abend, wenn ich den langen Flur entlang in mein Zimmer gehe, spüre ich etwas, das mich hier wegwill, etwas, das ganz genau weiss, dass mein ZuHause nicht hier ist, auch wenn meine Familie hier ist, Vater, Mutter, Tante und Onkel, Cousin und Cousine, Oma und Opa und seit neuestem auch ein paar Freunde.

Es ist nicht leicht umzuziehen, auch wenn man nicht wirklich enge Freunde hatte, aber man hat sich dort wohl gefühlt, man war zufrieden so wie es war, man hatte Sachen, die man lieb gewonnen hatte und auch Personen, man hatte seine Rituale und einen bestimmten Alltag. Diesen gibt es jetzt nicht mehr und auch daran zu denken oder ihn nachzumachen ist schwer, denn man bekommt ihn nie wieder, was auch positiv sein kann.

Aber diese Phase hier ist nur eine Übergangsphase, ich habe Ziele und werde alles dafür tun um sie zu erreichen, aber so langsam muss ich auch was dafür tun. Es fehlen 48 Tage bis zum wichtigsten und entscheidensten Tag in meinem Leben und ich bin noch nicht einmal zu 50% bereit dafür, also tu was.

Auch das Thema mit den Mädchen ist ein ganz spezielles, man hat KOntakte zu netten, auch hübschen Mädchen, die aber jedoch nicht wirklich viel mit einem zu tun haben wollen. Man spricht ab und zu miteinander und gut ist, aber da muss mehr kommen. Man muss seine Schüchternheit überwinden, welche z.T. auch aus Scheu vor den anderen vorhanden ist und man muss etwas tun, sonst bleibt man immer alleine.

Du bist der Mann, du bist der, der agieren und reagieren muss. Komm Carpe, du schaffst es.

Denkt dran und bis bald Carpe ;)